Ein von der Gemeindeverwaltung beauftragtes Strukturgutachten zum kommunalen Wasserwerk kommt zum Ergebnis, dass mittelfristig erhebliche Investitionsmittel erforderlich sind, um dem Stand der Technik und der Zukunftssicherheit gerecht zu werden. In diesem Gutachten werden drei Varianten für eine Sanierung aufgezeigt und deren Wirtschaftlichkeit anhand des Investitionsbedarfs und der langfristigen Betriebskosten bewertet.

Kommunale Wasserversorgung, eines unser Anliegen im Wahlprogramm 2019

Am wenigsten wirtschaftlich scheint die 1:1-Sanierung des derzeitigen Bestandes zu sein, da ein zusätzliches Gebäude für die Wasseraufbereitung erstellt und unterhalten werden müsste. Die beiden günstigeren Varianten unterscheiden sich im Hinblick auf die weitere Nutzung des Wasserturms. Mit dem Turm wäre der Investitionsbedarf höher, dafür aber die Betriebskosten niedriger und die kurzfristige Versorgungssicherheit besser. Bei Aufgabe des Wasserturms würde die Verteilung direkt über Netzpumpen erfolgen.

Die veranschlagten Baukosten liegen je nach Variante zwischen 6,8 und 8,5 Mio EURO. Auf einen Zeithorizont von 70 Jahren bezogen ergeben sich mit Folge- und Betriebskosten daraus Kostenanteile zwischen 0,58 und 0,69 EURO je cbm Wasser.

Das Strukturgutachten erlaubt natürliche nur eine grobe Einschätzung und noch keine endgültige Variantenentscheidung. Klar ist aber ein erheblicher Investitionsbedarf, der die Gemeinde vor große Herausforderungen stellt. Hier gilt es, Prioritäten zu setzen. Zu diesen Prioritäten gehört bei den Freien Wählern unsere kommunale Wasserversorgung, fü deren bestand und Zukunftsfähigkeit wi uns einsetzen werden.

 



 


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