Allgemein

3. November 2018

FWV-vor-Ort: Konsequenzen L602-Neubau

Am 25.10.2018 traf sich eine große Zahl interessierter Bürgerinnen und Bürger bei der Verwaltungsstelle Rußheim, um mitsamt Bürgermeisterin Ute Göbelbecker, Ortsvorsteher Manfred Werner und Gemeinderäten der Freien Wähler zum Ortstermin an der Baustelle der neuen L 602 aufzubrechen. Der Vorsitzende der Freien Wähler Dettenheim, Dr. Rainer Oberacker, hatte Informationen zur Planung und zur Strecke, den einzelnen Maßnahmen, sowie das, was für die Gemeinde übrig bleibt, fundiert aufgearbeitet. Die Beteiligten konnten sich, auf Basis dieser Informationen ein Bild davon machen, wie die Situation sein wird, wenn die Straße, von Rußheim kommend, vor der  Brücke über den Pfinzkanal, zur Anschlußstelle an der B 35 in Huttenheim, abgebogen ist.

Vor-Ort: Neubau L602

Großesl Interesse für unserem Vor-Ort-Termin

Es wurden einzelne Stationen entlang der Strecke angefahren und die jeweilige Situation nach Abschluß der Bauarbeiten erläutert. So werden zwar Wirtschaftswege an die neue Straße angebunden, Hecken gepflanzt, aber das Anfahren des Rußheimer Baggersees und des Storchenhofes muß zukünftig über Huttenheim erfolgen, da die bisherige Strecke großteils zurückgebaut und renaturiert wird und nur der bestehende Wirtschaftsweg erhalten bleibt. Zu diesem Umweg, der künftig gefahren werden muß, gibt es auch noch die zwei alten Brücken der alten Straße über den Pfinzkanal und den Landgraben dazu. Obwohl von Seiten der Gemeindeverwaltung eine Übergabe dieser Brücken in saniertem Zustand eingefordert wurde, bekommen wir diese Brücken leider „nur“ in verkehrssicherem Zustand in unser Portfolio. Ober sticht unter. Die Sanierungen der Brücken wird dann einmal Aufgabe der Gemeinde Dettenheim werden, weil die Zuständigkeit des Landes vor den Brücken auf eine neue Trasse abbiegt. So einfach kann Verwaltungshandeln sein. Ein Dankeschön an alle, die uns an diesem doch schon etwas kühlen und windigen Herbsttag begleitet haben und uns auch ermutigt haben, diese Vor-Ort-Veranstaltungen in loser Folge weiterzuführen.

Ihre Freien Wähler Dettenheim

 


30. Oktober 2018

Ortskernsanierung Liedolsheim -Förderrichtlinien verabschiedet-

Nach Beendigung der Ortskernsanierung Rußheim haben wir uns intensiv für die Ortskernsanierung Liedolsheim eingesetzt. Diese wurde in das Landesanierungsprogramm aufgenommen. In der Gemeinderatssitzung vom 25. Oktober wurden nun die Richtlinien für die Förderung privater Sanierungsmaßnahmen verabschiedet. Hier die wichtigsten Eckpunkte:

  • Voraussetzung: Abschluss einer Modernisierungsvereinbarung vor Baubeginn!
  • Förderfähig sind Modernisierung- und Instandstzungsmaßnahmen.
  • Gebäude müssen umfassend saniert werden, einzelne Gewerke nur bei vorangegangener umfassender Modernisierung.
  • Mindestinvestitionssumme: 15.000 EURO (Ausnahme: Anschluss an örtl. Fernwärmenetz).
  • Fördersatz: 30 % (35 % bei Kulturdenkmalen)
  • Obergrenze der Förderung: 25.000 EURO (30.000 EURO bei Kulturdenkmalen).
  • Die Inanspruchnahme weiterer Förderungen wie zinsgünstiger Darlehen und steuerlicher Abschreibungen ist möglich

Auskunft erteilt die Gemeindeverwaltung Dettenheim. Am 15.11.2018 gibt es eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Grundstückseigentümer in der Festhalle.

 


23. Oktober 2018

FWV-Vor-Ort -Neubau L602: Konsequenzen für unsere Gemeinde- 27.10. 15:00 Uhr

Die Bauarbeiten zum Neubau der L602 zwischen Rußheim und Huttenheim sind in vollem Gange. Details der Planfeststellung von 2009 sind vielen Einwohnern nicht oder nicht mehr bekannt.L602 Neubau 2018

Die Freien Wähler Dettenheim laden deshalb alle Interessenten ein, vor Ort die wichtigsten Konsequenzen kennenzulernen und zu diskutieren. Es geht nicht darum, Diskussionen der Vergangenheit aufzuwärmen. Die Trassenführung ist entschieden. Was aber auf die Gemeinde zukommt in Bezug auf Rad- und Wirtschaftswege, Brückenunterhaltung, Buswendeplatz u.a. sollte uns beschäftigen.

Wir treffen uns um 15:00 Uhr beim Rathaus Rußheim und bilden Fahrgemeinschaften, das Fahrrad ist ebenfalls ein geeignetes Fortbewegungsmittel für die Vor-Ort-Punkte. Ende gegen 17:00 Uhr (Planung).

 


20. Oktober 2018

Lust auf Kommunalpolitik?

Friedhelm Werner macht "Lust auf Kommunalpolitik"

Friedhelm Werner macht „Lust auf Kommunalpolitik“

Gut besucht war die Veranstaltung des Billdungswerks für Kommunalpolitik bei unseren Freunden aus Karlsdorf-Neuthard am 24.10.2018 in der Altenbürghalle. Auch aus Dettenheim waren einige jüngere Teilnehmer angereist, die man nach dem mitreißenden Vortrag von Friedhelm Werner hoffentlich auf den Kandidatenlisten der  Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 finden wird. Was macht der Gemeinderat? Was kann ich als Gemeinderat erreichen? Wie komme ich in den Gemeinderat? Was bringt es mir, Gemeinderat zu sein? Fragen, auf die Friedhelm Werner Antworten hatte, nicht nur für neue Kandidaten, sondern auch für erfahrene Mandatsträger.
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8. Mai 2018

Dammrückverlegung vs. Polder

Eines wurde deutlich bei der Informationsveranstaltung der Bürgerinitiativen aus Dettenheim und Philippsburg am 7. Mai: die betroffenen Anwohner setzen sich engagiert gegen die von der Landesregierung geplante Dammrückverlegung auf Elisabethenwörth ein. Bei den Alternativen gehen die Meinungen etwas auseinander.

Die Maximalforderung, ganz auf diesen Rückhalteraum zu verzichten wurde begründet mit der geringen Hochwasserschutzwirkung der Dammrückverlegung. Ein nachvollziehbares Argument, das angesichts der internationalen Vereinbarungen des Integrierten Rheinprogramms den Rückhalteraum vermutlich nicht verhindern kann. Es bekräftigt aber den Vorteil einer gesteuerten Polderlösung gegenüber der Dammrückverlegung. Auch die Stellungnahme der Anliegergemeinden war eindeutig: Als Rückhalteraum kommt für sie wegen der Wirksamkeit nur die Polderlösung in Frage.

Druckwassersituation bei Alt-Dettenheim (Wiesen landseitig des Hochwasserdamms)

Die Unterschiede der Varianten kann man am praktischen Beispiel in Alt-Dettenheim sehen. Vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten gab es vor dem Rheinhochwasserdamm XXX noch einen vorgelagerten intakten „Sommerdamm“, der den Bereich der „Mehlfurt“ vor mittleren Hochwassern schützte und erst bei stärkeren Hochwassern überflutet wurde. Am Hauptdamm stand wesentlich seltener Wasser an als heute. Warum es zu Durchbrüchen im Vordamm kam, ist nicht klar. Tatsache ist, dass diese Durchbrüche nicht wieder verschlossen wurden. Die zunehmenden Überflutungstage vor dem Hauptdamm machen sich ganz eindeutig in der Kellervernässung in Alt-Dettenheim bemerkbar und haben die Druckwassersituation landseitig des Damms verstärkt. Folge einer „Dammrückverlegung“ ohne Planungsverfahren. Proteste der Anwohner wurden ignoriert. Die Gemeinde akzeptierte bei der Sanierung des Hochwasserdamms notgedrungen die Anlage von Schluten, damit das Wasser wenigstens wieder abfließen kann. Der Fahrweg zum Rhein erleidet trotzdem zunehmend Hochwasserschäden, die Waldbewirtschaftung ist problematischer und die Wege im Rheinvorland sind mit dem Fahrrad kaum mehr zu passieren. Die 15 ha direkt betroffene Fläche wirkt sich landseitig auf weitere Flächen aus. Wenn wir nicht gehört werden ist dies ein Beispiel für das, was uns in Elisabethenwört bevorsteht, dann auf 400 ha.
 


8. Mai 2018

Rückkehr der Rheinromantiker

wie man aus einem Naturschutzgebiet ein Naturschutzgebiet macht. Die Renaturierung eines Naturschutzgebiets. Episode I

Volle Pfinzhalle statt volle Keller…

Über ein volles Haus konnte sich die Bürgerinitiative Elisabethenwört am vergangenen Montag in der Rußheimer Pfinzhalle freuen. Der Elisabethenwört hat die Massen gepackt. Vielleicht nicht unbedingt des Themas wegen, wohl eher wegen des Umgangs der Politik in Stuttgart und aus Stuttgart mit dem Hochwasserschutz am Rhein. Vor allem die Art und Weise des Umgangs mit den betroffenen Gemeinden ist erschreckend. Die wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Höchst undemokratisch. Die Solidarität ist groß. Beiderseits des Rheins. Das ist sehr erfreulich! Ein Hochwasser soll zu den Menschen gebracht werden. Schnaken sowieso und andere Krankheiten übertragende Stechmücken vielleicht auch wieder? Müll, Treibgut, alles was der Fluß so mit sich führt. Nicht mehr abfließendes Wasser. Früher war alles besser! Es entsteht der Eindruck das ganze Verfahren und die Maßnahme soll einzig die Interessen der großen Naturschutzverbände bedienen. Die Abwägung nach gesundem Menschenverstand tut Not. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Bürger, lasst nicht locker, denn es ist unser Lebensraum und unsere Heimat!

 


    • 20.11.2018
    Gemeinderat
    • 04.12.2018
    Gemeinderat
    • 11.12.2018
    Technischer Ausschuss
    • 18.12.2018
    Gemeinderat